Forum Villa Daphnis und Chloe Lesbos - Erfahrungen im August 2018

Lesbos - Erfahrungen im August 2018

Griechenland, Lesbos
Autor Nachricht
anja f
Dabei seit: Mo 20. Aug 2018, 11:31
Beiträge: 1

Verfasst am: Mo 20. Aug 2018, 12:00

Hallo zusammen,

Nachdem wir 2 Erwachsene und 2 Kinder (Junge 10 Jahre, Mädchen 5 Jahre) schon viele Male (>10) mit Vamos unterwegs waren,
wollen wir dieses Mal einen Bericht über unseren Lesbos Urlaub im August für Interessierte andere Familien hinterlassen.

Eines vorneweg: von unseren zahlreichen (alle positiven) Erfahrungen, waren diese 2 Wochen eindeutig die schönsten - und das obwohl wir eben
Schon andere tolle Vamos Ziele gesehen haben.

Wir waren im August 2018 2 Wochen bei Daphne und Iannis zu Gast - 1 Woche in der Anlage Daphnis & Chloe und 1 Woche im dazu gehörigen Hotel Votsala.
Wir waren das erste Mal dort (gegenüber einigen Familien, die schon mehrere Jahre dorthin fahren) und durften somit das erste Mal die
Gastfreundschaft der Gastgeber aber der ganzen Insel erfahren.

Nachfolgend die Gründe, warum es uns so gut gefallen hat:
- tolle Anlage Daphnis & Chloe für kleinere Kinder - liebevoll und sicher angelegt
- tolle Lage des Hotels Votsala direkt am Strand (allerdings kein wirklicher Sandstrand)
- schöne abwechslungsreiche Insel
- interessante Ausflüge von Iannis organisiert (Bootsausflug, Wandern, Etc.)
- super Fahrradtouren mit Tito quer über die Insel
- Gastfreundschaft aller Menschen auf Lesbos
- tolle Atmosphäre- noch nicht touristisch überlaufen (oder eben zur Zeit weniger los)

Das Thema Flüchtlinge der letzten Jahre - und auch hin wieder in 2018 in der Presse- ist nicht wirklich ein Thema mehr,
das Familien oder Reisende beeinträchtigt oder gar die Sicherheit beeinflusst. Dies sogar noch viel weniger als wir es vermutet haben.
Im Daphnis & Chloe und Votsala merkt man davon gar nichts - und selbst bei Ausflügen mit dem lokalen Bus nach Mytilini haben wir uns als Familie sehr sicher gefühlt. Da ein Flüchtlingszentrum in der Nähe der Hauptstadt liegt - sieht man hin und wieder Flüchtlinge, die aber absolut zurückhaltend oder gar freundlich waren. Unsere Kinder haben wir durch diese Begegnungen das Thema aber nochmals genauer erklären können.
Wer helfen will (haben wir nicht direkt getan), hat wohl auch die Möglichkeit hierzu.
In Summe scheint aber die Berichterstattung in dem Medien, dies viele Familien abzuschrecken. Dies führt auf der einen Seite zu einer sehr ruhigen
Insel (was auch schon ist) - aber definitiv der Insel und den Menschen nicht gerecht wird, die unter dem Rückgang des Tourismus leiden.

In Summe eine tolle Insel, tolle Erfahrungen, tolle Gastgeber - wir können den Urlaub wirklich empfehlen!

Familie Fehr
Anja, Nora, David und Thomas

P.s. wer mehr wissen will: thomasfehr@gmx.de